«Es git in Ittenthal Chrütli für ALLEREI»

Um das zu beweisen lud der NVI zu einer «Chräuterwanderig» am 24. Juni bei uns in Ittenthal ein. Treffpunkt war das Schützenhüüsli Ittenthal. Gestärkt mit einem Bärlauchpesto-Crostini machten sich 10 Personen auf den Weg.
Kaum angefangen wurde Maja aktiv. Ein Blick an die Böschung und sie sah das Wiesenlabkraut und das Gänsefingerkraut
Kurzfassungen
zum Wiesenlabkraut:
«Ist eine schmackhafte Zutat im Frühlingssalat oder die Blüten einfach auf das Butterbrot gestreut. Wirkt entwässernd. Zusammen mit Löwenzahnblätter, Gänseblümchen und Brennesselblätter als Wildkräutertee geniessen.»
zum Gänsefingerkraut:
«löst jede Verkrampfung»

Im Gebiet «Apprich» besuchten wir eine frisch angesäte Buntbrache. Buntbrachen sind dank ihren Pflanzenarten wertvolle naturnahe Lebensräume im Ackerland. Weiter ging es via «Obermatt» zurück zum Schützehüüsli. Alle paar Meter sah Maja etwas Interessantes und erklärte uns die Pflanze. Für welchen Zweck oder wie verwendet man diese Pflanze.
So zum Beispiel über die Wiesen-Placke, der «Liebling» in der Landwirtschaft, mit der Wurzel gewaschen, fein gehackt, einen Monat im Olivenöl eingelegt, ergibt einen Brei der als Zugsalbe verwendet werden kann. Auch bei Sehenscheidentzündungen einsetzbar.
Nach gut einer Stunde (für nicht einmal einen Kilometer Weg) trafen wir im «Schützenhüüsli» ein. Nach dem vorgezogenen Apéro, und der Wanderung waren wir nun neugierig auf die Degustation der Wildkräuterküche. Meine Vorstandskolleginnen, verstärkt mit Hannelore und Daniel, kochten für uns ein kleines 3 Gang Degustationsmenü.

Menükarte:
Wildkräutersuppe
(Hauptbestandteil, Brennesselblätter, Scharfgarbenblätter, Spitzwegerichblätter)
Brennesselspätzli mit gefülltem Champignon
(Frischkäse mit feingehackten Kräutern)
Haselnusscrêpes mit aromatisiertem Marscapone
(Zitronenmelisse, −Sirup und Pfefferminzblättchen)

Es war ein gelungener Abend herzlichen Dank allen TeilnehmerInnen, der Küchen Crew und Maja für die vielen Informationen über die Wildkräuter in Ittenthal.
Für die «Weiterbildung» wird im August der «Chrütergarten» bei Maja in Mandach besucht.