Aufwertung Chäsiberg

Teil 1, Stand Februar 2013

Aus der Vergangenheit, Projekt und die ersten Arbeiten.
In den letzten Jahren hat der „Glögglifrosch“ in der Schweiz bedenklichen Abgenommen Verantwortlich dafür sind vor allem der Verlust bzw. die Veränderung seiner Lebensräumen. Die Zerstörung von Gewässern, der Besatz mit Fischen oder Enten, aber auch die Versiegelung von Strukturen, (Mauern, Terrassen), die Beschattung und Verbuschung seiner notwendigen Landlebensräume oder Bewirtschaftungsänderungen (z.B. intensivere Beweidung) können das Aussterben von Populationen bewirken.

In erster Priorität sollten alle bestehenden Populationen erhalten und gefördert werden. Besonnte, Trockenmauern, sowie weitere Stein-, Sand- und Holzstrukturen mit Hohlräumen sollen erhalten bzw. an geeigneten Standorten neu erstellt werden. Besonnte, lockererdige bzw. sandige Böschungen mit Verstecken sollen vor dem Verbuschen geschützt werden.
Um die Geburtshelferkröte längerfristig erhalten zu können, sind diese auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Arbeitstag 2009

Aus diesem Grunde fand auch der Arbeitstag im September 2009 statt.

Schon damals war uns bewusst, (Robi Winter und Jürg Winter sprachen begeistert von diesem Standort), dass dieser Ort super für den „Glögglifrosch“ ist.

Die Helfer von damals, waren nach dem Arbeitstag, müde aber glücklich. Auf dem Bild fehlen Doris Bähler und Robi Moritz.

Projekt: Aufwertung „Chäsiberg“
Der Chäsiberg-Weiher mit seinem Steinbruch ist ein guter Standort für „dr Glögglifrosch“. Schön besonnt und im Frühling einer der erste Ort, wo man den Glögglifrosch im Fricktal hören und sehen kann.
Aus diesem Grunde und weil wir den Weiher sanieren wollten wurden wir 2012 vom NVI wieder aktiv.
An der GV 2012 beschloss der NVI einstimmig, den Weiher zu sanieren und genehmigte 4’000.00 CHF für die Weihersanierung. Bei der der Abklärung für die finanziellen Unterstützung beim Kanton erklärte uns Meinrad Bärtschi, dass der Weiher im „Wald“ liegt.
Also meldeten wir unser Interesse für die Weihersanierung beim Kanton Abt. Wald an.

Bei der 1. Begehung waren Stefanie Burger, BVUAbt. Wald, Esther Krummenacher, Koordinatorin Kant. Amphibienschutzkonzeptes KASK, Robi Winter Kaisten und Robi Moritz vor Ort. Nach der Besichtigung war klar, dass der Standort für den „Glögglifrosch“ und weitere Amphibien sehr interessant ist.
Man sollte aber nicht nur den Weiher beachten, sondern auch die nahe Umgebung.

Es wurde vereinbart, dass im Januar 2013 mit dem neuen Kaister Fröster, Oliver Eichenberger, eine Besichtigung durchgeführt wird. Bei der 2. Besichtigung wurde das Projekt grob definiert. Die gesamte Aufwertung erfolgt in Etappen:

1. Etappe Frühjahr 2013
– Sanierung des Weihers
– Auslichten des Steinbruches (die Partie oberhalb des Weihers)
– Asthaufen als Unterschlupf für Kleinlebewesen erstellen

2. Etappe Winter 2013/2014
– Waldrand auslichten
– Unterhalb des Weges, beim Bach den Waldrand auslichten,
damit der 2. Steinbruch Richtung „Kaisten“ auch mehr besonnt wird.
– Ev. kleiner Flachtümpel in der Nähe des Baches erstellen.

Das Projekt, wurde wie besprochen vom Förster beim Kanton eingereicht und die Kosten für 2013 wurden bewilligt. Robi Winter hat den Weiher nach Amphibien abgesucht und die Steine auf die Seite gelegt.

Erste Arbeiten:

Robi Winter, aus Kaisten, hat den Weiher nach Amphibien abgesucht und die Steine auf die Seite gelegt.

Photograf René fehlt auf den Bildern. Aber dafür ein herzliches Dankeschön.

Asthaufen

Der Forst Kaisten hat bei regnerischem Wetter die Bepflanzung im Steinbruch abgeschnitten. Einige früchtetragende Wildgehölze wurden stehen gelassen.

Das Astmaterial wurde vom NVIttenthal, mit Hilfe von Jürg Winter, Kaisten am 1. Arbeitstag zusammengetragen.
2 Asthaufen konnten angelegt werden.
Als nächstes wird der Bagger auffahren und den „Weiher“ ausheben. Anschliessend wird die Folie verlegt und der Weiher wieder mit Wasser und Steinen gefüllt.

Für diese Arbeit sind wir froh, wenn wieder einige HelferInnen mit machen.

Das Datum steht noch nicht fest, aber wir werden rechtzeitig informieren.

vor dem Mittagessen

Weitere Bilder von den 1. Arbeiten am Chäsberg Register“ Galerie

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